Monika Leutenegger

Chor mit Schweizer Kompositionen

Reto Schärli<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>687</div><div class='bid' style='display:none;'>7414</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Der Chor der St. Nikolauskirche umrahmt dieses Jahr erstmals das Patrozinium in Gachnang (19. September, 17.30 Uhr) sowie den traditionellen Bettags-Gottesdienst in der katholischen Stadtkirche (20. September, 10.30 Uhr).
Aus Anlass des eidgenössischen Feiertags stehen an diesem Wochenende ausschliesslich Werke von Schweizer Komponisten auf dem Programm. Paul Huber (1918-2001), seines Zeichens Organist an der Nikolauskirche Wil und langjähriger Musiklehrer an der Kantonsschule St. Gallen, ist mit über vierhundert Kompositionen einer der produktivsten Tonkünstler unseres Landes. Vor allem seine geistlichen Chorwerke erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Bei seiner «Sechsten Liedreihe», die in den Gottesdiensten erklingen wird, handelt es sich um eine zeitgenössische Harmonisierung von Ordinariums-Gesängen in deutscher Sprache. Die Sätze folgen der traditionellen fünfteiligen lateinischen Messe. Die dabei verwendeten Melodien sind allesamt als Kirchenlieder bekannt geworden.

Der Komponist verbindet in diesem Werk also auf spannende Weise eine moderne, kunstvolle Musiksprache mit einem volkstümlichen Anspruch. Passend zum Namensgeber der Kirche Bruder Klaus in Gachnang singen wir zusätzlich das «Landeslied zum Landesvater» von Paul Deschler (1906-2004), der ebenfalls wie der historische Bruder Nikolaus von Flüe aus der Innerschweiz stammte. Er machte sich als Mitbegründer und erster Pfarrer von St. Anton in Luzern verdient.

Nach dem Patrozinium in Gachnang sind Sie bei schönem Wetter zu einem Apéro im Freien eingeladen.
Reto Schärli, Chorleiter
Bereitgestellt: 15.07.2020     Besuche: 65 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch