Monika Leutenegger

Auch an Kraftorten kann es regnen

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Als ich am Sonntagmorgen auf dem Bahnhof wartete, fragte ich mich, ob ich wohl allein den Weg nach Fischingen unter die Füsse nehmen würde.
Es regnete in Strömen und die Aussichten waren nicht besser. Doch ich war nicht allein und einen richtigen Pilger kann auch nasses Wetter nicht abhalten. Den einzigen Abstrich, den wir wetterbedingt machten, war der Verzicht auf die lange Weg-Variante.

Von Dussnang gings in einem kurzen Spaziergang in die spezielle Kapelle St. Martin in Oberwangen, wo sich jede und jeder der Gruppe Gedanken machte, wie er oder sie Kraft schöpft. Die Ergebnisse wurden auf die mitgebrachten Puzzleteile geschrieben.

Allein oder im Gespräch mit anderen konnte man auf dem Weg nach Fischingen das Thema weiter vertiefen. Schon bald sahen wir die imposante Klosterkirche – trotz intensivem Regen. Hieronimus Kwure und Heidi Guggenbühl gestalteten den Gottesdienst zum Thema mit dazu passenden Texten und Gedanken.

Nachher freuten sich alle auf ein feines Mittagessen. Die einen im Klosterrestaurant, die Picknickgruppe in der Klosterschenke, wo es herrlich trocken war. Zum Abschluss erklang im Klosterhof ein fröhliches «Lobet und preiset ihr Völker den Herrn».
Heidi Guggenbühl, Seelsorgemitarbeiterin,
Bereitgestellt: 15.07.2020     Besuche: 73 Monat 
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