Monika Leutenegger

Gott hät die ganz wiit Wält

Projekt 1. Klasse 2020 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Luca&nbsp;Str&auml;ssle)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>759</div><div class='bid' style='display:none;'>7743</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Die Kinder der ersten Klasse durften dieses Schuljahr
den Religionsunterricht mit zwei spannenden Projektnachmittagen starten.
Das Ziel der Religionslehrerinnen, Unterrichtsassistentinnen und zahlreichen Hilfsleitenden war es, den Inhalt kompetenzorientiert, erlebnisnah und gruppendynamisch zu vermitteln. Mit viel Bewegung, Spass, Spiel und Kreativität lernten die Kinder Verschiedenes rund ums Thema Schöpfung und zu den Elementen (Feuer beziehungsweise Sonne, Erde, Wind und Wasser) kennen.

Fluoreszierende Sterne erinnerten Kinder zum Beispiel an das schöne Leuchten der Himmelskörper im Dunkeln. Bei jeder Station duften die Kinder ihre Schatztruhe mit Erinnerungen an den Projektnachmittag füllen. Um das Element Wind bei den Kindern erlebbar zu machen, wurde mit einem Fallschirm, an dem sich die Kinder festhielten, Bälle und Ballone zum Tanzen gebracht. Auch die Erde konnte mit allen Sinnen erlebt werden. Aus Ton gestalteten Kinder Früchte und Blätter, die uns an die grosse Ernte im Herbst erinnern. Wasser, als überlebenswichtiges Element kann man nicht nur schmecken, sondern in verschiedenen Formen auch hören. Die Kinder waren fasziniert von diesen wunderbaren Geschenken Gottes. Die kreativen Bilder der Sonne und der Schöpfung Mensch lassen sich im Pfarreizentrum in Frauenfeld sowie in den Kirchen Gachnang und Uesslingen bestaunen.

Die Eltern begleiteten ihre Kinder beim gemeinsamen Anfang und am Ende der Nachmittage. Der Abschluss der Projektnachmittage wurde mit einem Erntedank-Familiengottesdienst in der Stadtkirche St. Nikolaus gebührend gefeiert. Die Kinder haben zu Hause Papierfrüchte mit ihren Dankesworten und Zeichnungen gestaltet und in den Gottesdienst mitgebracht. Zu Beginn der Feier wurden alle «Früchte» an unseren Dank-Baum gehängt. Wie im Evangelium erzählt wurde, gibt es gute Bäume mit guten Früchten und schlechte Bäume mit schlechten Früchten. Jesus wünscht sich von uns, dass wir versuchen, gute Früchte zu sein, dass wir versuchen, unser Bestes zu geben in der Schule und in den Familien. Das wir für andere da sind, einander helfen und für den Frieden sorgen.

Wie in der Geschichte, die wir im Predigtteil hörten vom kleinen Mädchen Mathilda, die alles herschenkte: ihr letztes Stück Brot, ihren Mantel und ihr Hemdchen und dafür mit tausend Sterntalern belohnt wurde. Eltern und Jugendliche lasen uns Texte zum Dank für die Familie, Freunde, Essen, Lernen, Gesundheit, das Gebet und die Gemeinschaft im Glauben an Jesus Christus vor. Zum Abschluss sangen wir alle das Lied: «Gott hät die ganz wiit Wält i sine Händ». Er hält uns alle in seiner Hand, dich und mich und darauf vertrauen wir und dafür danken wir.

Nach den Herbstferien beginnt für die Erstklasskinder der Religionsunterricht regulär nach Stundenplan in den Primarschulen.
Susanne Umbricht, Leitung 1./2. Klasse,
Bereitgestellt: 16.08.2020     Besuche: 50 Monat 
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