Neuer Präsident gewählt

Marcel Berger<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>773</div><div class='bid' style='display:none;'>7830</div><div class='usr' style='display:none;'>5</div>

«Es ist mir eine grosse Ehre und echte Freude, dieses Amt auszuführen». Mit diesen Worten bedankte sich der frisch gewählte Präsident Marcel Berger bei den Stimmbürgern in der Stadtkirche. Seit rund einem halben Jahr amtete er als Präsident ad interim, an der Budgetversammlung von gestern wurde er mit grossem Mehr als Präsident der Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS gewählt.
Marcel Berger ist bereits seit zwei Jahren in der Kirchenvorsteherschaft tätig, in Frauenfeld wohnhaft und von Beruf Rechtsanwalt.

«Wir möchten in unserer Kirchgemeinde Türen öffnen», so Berger. Mit dem Bild der offenen Kirchentüre möchte er mit gut ausgebildetem, motiviertem Personal ein breites Angebot an Aktivitäten für die unterschiedlichsten Zielgruppen schaffen. Er betonte auch, dass Kirche von und mit Menschen gemacht werde. Dazu tragen das Personal wie auch unzählige Freiwillige bei. Ein grosser Applaus gebührte den vielen ehrenamtlich mitwirkenden Personen in unserer Pfarrei.

Die Vizepräsidentin Irma Mosimann eröffnete die Budgetversammlung und zeigte sich erfreut, dass die Versammlung unter Einhaltung der notwendigen Schutzbestimmung durchgeführt werden kann. In einer Laudatio würdigte sie die Verdienste und Leistungen von Markus Beerli. Er feierte anfangs Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum in der Kirchenvorsteherschaft.

Budget 2021 genehmigt
Die Stimmbürger stimmten dem Budget 2021 einstimmig zu. Das Budget sieht Ausgaben von 6’141750 Franken vor, diesen stehen Einnahmen von 5'730'370 Franken gegenüber. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 411'380 Franken. Kirchenpflegerin Saskia Guler erklärt: «In der Pastoral ist ab August 2021 eine Gemeindeleitung budgetiert, zudem sind je eine Stelle im Hausdienst und in der Liegenschaftenverwaltung vorgesehen». Damit kann die Behörde von ihren operativen Aufgaben entlastet werden. Mit der steigenden Anzahl Kinder, welche den Religionsunterricht besuchen, brauche es auch mehr Ressourcen im Bereich Katechese.

Die Fiskalerträge sind um 120'000 Franken tiefer budgetiert als im Vorjahr. Auch der Kanton rechnet mit rückläufigen Steuereinnahmen. Ein Teil der Steuerausfälle werde durch das anhaltende Bevölkerungswachstum in Frauenfeld aufgefangen.
Der aktuelle Steuerfuss von 16 Prozent bleibt im Jahr 2021 unverändert und wurde ebenfalls einstimmig gutgeheissen.

Pfarrhaus Herdern wird zum Mehrfamilienhaus
Seit dem Wegzug von Pfarrer Gründler steht das ehemalige Pfarrhaus in Herdern leer. Mit einer Gesamtsanierung sollen drei Mietwohnungen entstehen: eine 3-Zimmerwohnung, eine 4-Zimmerwohnung und im Dachgeschoss eine Loftwohnung.
Der Projektverantwortliche Markus Beerli vom Ressort Liegenschaften stellte das Projekt «Pfarrhaus Herdern» mit dem Kostenrahmen von 1.8 Millionen Franken für diese Umnutzung vor. Er teilt mit: «Für die gemäss Baureglement geforderten sechs Parkplätze ist eine Tiefgarage geplant, welche über die Einfahrt der Wohnbaugenossenschaft «im Baumgarten» erschlossen wird. Damit kann die grosse Fläche des gesamten Gartens erhalten werden». Ein Stimmbürger erkundigte sich, ob sich die kantonale Denkmalpflege an den Kosten beteilige. Das Umbauprojekt mit dem denkmalgeschützten Pfarrhaus wird bei der Denkmalpflege Thurgau angemeldet und entsprechende Beiträge werden geprüft. Die Stimmbürger bejahten auch dieses Projekt einstimmig.

Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurde die Bauabrechnung der Renovation der Kirche St. Martin in Warth wie auch 200'000 Franken für die anstehende Aussenrenovation der paritätischen Kirche St. Peter und Paul in Uesslingen.

Grösseres Angebot zu Weihnachten
Der Koordinator Lukas Schönenberger teilt mit: «Auch mit der aktuellen Herausforderung der Limitierung auf 50 Personen pro Gottesdienst sind wir für Sie da». In Frauenfeld wie auch in den Ortsgemeinschaften ist ein erweitertes Gottesdienst-Angebot zu Weihnachten geplant. Damit soll jeder Person die Möglichkeit für einen Gottesdienstbesuch zu Weihnachten geboten werden. In der Adventszeit können die Sonntags-Gottesdienste im Fernsehen über Leu-TV (Stafag) sowie im Livestream via Internet angesehen werden. Wochenimpulse auf der Homepage wie auch ein SMS- und E-Mail Service ergänzen das breite Angebot.

Denise Kollöffel an der Truhenorgel und Marietta Bosshart an der Oboe spielten zwischen den Traktanden mit einem vielseitigen musikalischen Intermezzo auf.

Allen Anwesenden wurde zum Schluss ein von Vikar Hieronimus Kwure gesegnetes Zuversichtslicht überreicht. Der Vikar wie auch der neu gewählte Präsident verabschiedeten die Kirchbürger mit den Wünschen von Zuversicht, Vertrauen und Gottes Segen in die Nacht.

Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS
Verwaltung

Bereitgestellt: 20.11.2020     Besuche: 200 Monat