Monika Leutenegger

Steiniger Weg zur Krippe

2 Station unterwegs <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Heidi&nbsp;Guggenb&uuml;hl)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>806</div><div class='bid' style='display:none;'>7967</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

In Felben-Wellhausen ist die Krippenfeier mit Krippenspiel am 24. Dezember ein Höhepunkt, die Kirche ist jeweils brechend voll. Genau aus diesem Grund wussten wir schon früh, dass wir keine Krippenfeier wie üblich durchführen konnten.
Da auch die Weihnachtsfeier der Jugendgruppe nicht stattfinden würde, waren Ideen gefragt.

Familienparcours…?
Der evangelische Jugendarbeiter Res Gerber, Pfarrerin Karin Marterer und ich trugen unsere Vorschläge zusammen. Es war eine Freude, aus so vielen Ideen auszuwählen. Wir einigten uns auf einen Familienparcours. An verschiedenen Stationen sollten die Familien Aufgaben lösen. Kinder und Jugendliche wollten die Stationen betreuen. Voller Energie machten wir uns an die Vorbereitungen.

… nur mit Schutzkonzept
Doch dann kamen die strengeren Massnahmen und wir wussten nicht, ob wir unseren Anlass durchführen können. Die Nachfrage bei der Gemeinde ergab, dass wir dürfen, aber nur mit Schutzkonzept. Dieses wurde erstellt und es fiel auf, dass bei fast jedem Posten «Desinfektionsmittel» stand. Das dämpfte unsere Vorfreude gewaltig. Aber Aufgeben kam nicht infrage.

So kippten wir unser Projekt schweren Herzens und stellten ein neues auf. Ein unbetreuter Stationenweg mit Bildern, Texten und Inputs zur Weihnachtsgeschichte, der während vier Tagen begangen werden konnte. Damit die Kinder und Jugendlichen, die mithelfen wollten, trotzdem zum Einsatz gelangten, besetzten diese am Heilignachmittag einige Stationen für zwei Stunden.
Kinder spielten vor der Kirche zur Begrüssung Flöte und unterwegs wurde die Geschichte erzählt oder gespielt.

Zusätzlich war der Weg mit Laternen beleuchtet. In der Kirche durfte das Friedenslicht abgeholt werden und der Besuch bei der Krippe war für viele Familien der krönende Abschluss.

Viele Rückmeldungen tönten so: «Schön, dass doch etwas stattfinden konnte.» Auch an den nachfolgenden Tagen besuchten einige Familien den Stationenweg.

Ein herzlicher Dank an alle, die zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben.

Heidi Guggenbühl,
Katechetin, Seelsorgemitarbeiterin
Bereitgestellt: 06.01.2021     Besuche: 63 Monat 
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