Monika Leutenegger

Wie Opferkerzen Gutes bewirken

Kerzen Antoniuskasse <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Christoph&nbsp;Oechsel)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>117</div><div class='bid' style='display:none;'>8021</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Weltweit wird dem Heiligen Antonius gerne ein kleiner Obolus versprochen, falls wir Verlorenes oder vergeblich Gesuchtes letztlich doch noch auffinden. Doch wozu dient dieses Geld? Mit dem Geld aus der Antonius- und Kerzenkasse unterstützen wir Menschen und soziale Projekte auf lokaler wie globaler Ebene. So kann selbst ein kleines Opferlicht viel Wärme und Gutes schenken.
Auf lokaler Ebene (Pfarrei St. Anna):
• Wir haben im Jahr 2020 in der Passantenhilfe in 50 Fällen Obdachlosen und andere Personen in finanzieller Notlage mit Migros-Gutscheinen für Lebensmittel geholfen.
• In der Sozialberatung, im Haus Aurora, wurden in 34 Fällen Personen/Familien im Pfarreigebiet in unterschiedlichen sozialen Krisensituationen unterstützt, z.B. durch die kostenfreie Teilnahme
ihrer Kinder an einem Ferienlager der Pfarrei, Teilfinanzierung von Krankenkassenbeiträgen und vieles mehr.
• Ferner finanzierten wir teilweise das Engagement des Sozialprojekts der Kirchgemeinde (Bistro «Zur Alten Kaplanei») im Bereich der Arbeitsintegration von Langzeitarbeitslosen und psychisch kranken Menschen.

Auf regionaler/nationaler Ebene:
• Die Pfarrei St. Anna beteiligte sich erneut finanziell am im Jahr 2019 angelaufene Projekt «Gemeinschaftsgarten Frauenfeld». Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Verein OGIF (Offene Gärten in Frauenfeld), der evangelischen Kirche Frauenfeld, der Stadt Frauenfeld und dem Kanton Thurgau ins Leben gerufen und monetär unterstützt. Die Zielgruppen sind unter
anderem Bedürftige, Migrant*innen und Senior*innen.
• Regional und national wurden 18 soziale Projekte von Vereinen und Institutionen in unterschiedlichen Bereichen berücksichtigt. Dazu gehören die Lebensmittelversorgung, die Unterstützung von Armutsbetroffenen in der Pandemie, die Notherberge Thurgau und Beratungsstellen.

Auf globaler Ebene:
• Zur Bekämpfung von Armut und Fluchtursachen finanzierte die Pfarrei verschiedene Projekte des Fastenopfers mit. Auch in Zukunft werden wir die Gelder der Kerzen- und Antoniuskasse für die soziale Einzelfallhilfe und die Unterstützung sozialer Projekte verwenden. Wenn in der Kirche Opferkerzen angezündet werden, geht also auch anderswo ein Licht auf. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Christoph Oechsle, Leiter Diakonie
Bereitgestellt: 20.02.2021      
aktualisiert mit kirchenweb.ch