Monika Leutenegger

Weltgebetstag – Auf festen Grund bauen

Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu (S&uuml;dPazifik <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Weltgebetstag)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>346</div><div class='bid' style='display:none;'>2945</div><div class='usr' style='display:none;'>121</div>

Der Weltgebetstag wurde dieses Jahr im grossen Saal des Pfarreizentrums Klösterli gefeiert.
Die Liste, auf der Besucher*innen des Gottesdienstes pandemiebedingt eingetragen wurden, war fast voll. Und zusätzlich kamen noch die Zuschauer*innen im Livestream in den Genuss eines bunten Gottesdienstes, der auf der „anderen Seite“ der Welt vorbereitet wurde. Uns wurde berichtet von Vanuatu, einem Staat aus 83 Inseln, der durch den Klimawandel im Meer unterzugehen droht. Auf den Bildern wurden paradiesische Sandstrände gezeigt, man könnte Tauchgänge im klaren Wasser machen, es hat lebendige Vulkane für abenteuerlustige Tourist*innen.

Die Verfasser*innen des Gottesdienstes erzählten aber auch von tobenden Zyklonen und Vulkanausbrüchen, die Häuser zerstören. Vor diesem Hintergrund hat der Titel des Gottesdienstes eine tiefere Bedeutung: Es ist wichtig, sein Haus auf einem tragfähigen Grund zu bauen. Die Kraft des Glaubens hilft auch schwierige Lebenssituationen zu meistern; wenn man schon ganz jung auf eigenen Beinen stehen muss, weil es zu Hause nicht genug zu Essen gibt, oder wenn man selber nach einer Weiterbildung suchen muss, weil das staatliche Bildungssystem nur minimale Kenntnisse vermittelt.

Spürbare Verbundenheit
Die Berichte von Menschen aus Vanuatu gewährten uns Einblick in eine ganz andere Welt. Sie ermöglichten Begegnungen mit Menschen mit einem völlig anderen Hintergrund. Durch das gemeinsame Feiern und Beten für Frieden, Liebe und Gerechtigkeit wurde eine Verbundenheit spürbar. Es ist jedes Jahr wieder eine Bereicherung und ich freue mich schon jetzt und bin gespannt, was uns die Frauen aus England im nächsten März mitgeben werden.

Leider konnten wir dieses Jahr nicht zu Spezialitäten aus dem Land einladen und uns austauschen. Dafür bekamen alle Besucher*innen ein Gebäck in der Form eines Ziegelsteines als Andenken.

Wenn Sie die Feier verpasst haben, können Sie sie auf der Homepage www.evang-frauenfeld.ch oder auf www.wgt.ch einsehen. Dies gilt auch für andere Online-Feiern aus der Schweiz oder für diejenige des Internationalen Weltgebetstags-Komitees.
Ursula Artho, Vorbereitungsgruppe WGT
Bereitgestellt: 13.03.2021     Besuche: 49 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch