Claudia Steiger

Patrozinium St. Nikolaus

Stadtkirche Frauenfeld (Foto: Stadtkirche Frauenfeld)

Zum Festgottesdienst begrüssen wir Sie am Sonntag, 8. Dezember um 10.30 Uhr – musikalisch begleitet durch den Chor der St. Nikolauskirche und mit paralleler Kinderfeier in der Sakristei.
Die Festpredigt am Patrozinium der Stadtkirche St. Nikolaus am Sonntag, 8. Dezember um 10.30 Uhr hält der Benediktiner Leo Gauch, Subprior in Fischingen. Leo Gauch wuchs in unserer Pfarrei auf. Vor zwei Jahren, nachdem er zum Priester geweiht wurde, feierte er in Frauenfeld seine Heimatprimiz. Wir heissen Bruder Leo Gauch bei uns herzlich willkommen!

Eine Messe für den «anderen» Nikolaus mit dem Chor der St. Nikolauskirche
Am Patrozinium bringt der Chor der St. Nikolauskirche die Messe B-Dur, op. 77 von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) zur Aufführung. Der Komponist, einst Schüler Mozarts und kurzzeitig Lehrer Mendelssohns, erhielt seine erste offizielle Anstellung 1804 als Nachfolger Joseph Haydns an der Kapelle des Fürsten Nikolaus Esterhazy in Eisenstadt. Zum Namenstag des letzteren ist das Werk (vermutlich im Jahre 1810) entstanden, weshalb sie in zeitgenössischen Quellen denn explizit als «Nikolausmesse» bezeichnet ist – ein Grund mehr, das Stück zu Ehren auch unseres Kirchenpatrons zu programmieren. Die Komposition steht zwar einerseits in der Tradition der Messvertonungen Mozarts und Haydns, verweist andererseits in ihrer zum Teil gewagten harmonischen Sprache und Ausdruckskraft auf Beethoven, der seine (im Jubiläumskonzert des Chors 2023 aufgeführte) Messe C-Dur, op. 86 nur drei Jahre früher für denselben Auftraggeber komponiert hatte.
Reto Schärli, Chorleiter

Parallele Kinderfeier in der Sakristei
Der musikalisch umrahmte Festgottesdienst zum Patrozinium in der Stadtkirche ist eine Freude für die Grossen – und auch die Kleinen sind herzlich willkommen. Parallel findet in der Sakristei die Kinderfeier zur biblischen Geschichte der Heiligen Barbara statt. Die Heilige Barbara war eine mutige Frau, die für ihren Glauben an Jesus einstand, obwohl sie dafür von ihrem Vater verfolgt wurde. Sie ist ein Symbol für die Hoffnung und den Glauben, auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Am 4. Dezember schneidet man oft Zweige von Bäumen, die dann bis Weihnachten blühen. Das soll uns daran erinnern, dass auch aus schwierigen Momenten etwas Schönes wachsen kann. Wir freuen uns, die Feier mit euch zu geniessen
Für das Team Kinder- und Familienfeiern, Merita Kolic mit Géraldine Berger und Zoja Andreja
Bereitgestellt: 01.01.2022      
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