Monika Leutenegger

«Ranfttreffen jublaliert»

Ranfttreffen <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>310</div><div class='bid' style='display:none;'>4490</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Am Wochenende des 3. Advents machten sich sechs Jugendliche aus unserer Pfarrei auf den Weg zur Ranftschlucht. Insgesamt waren ungefähr 1300 Jugendliche und Erwachsene aus der ganzen Deutschschweiz am grössten kirchlichen Jugendtreffen der Schweiz.
Das diesjährige Ranfttreffen war ein ganz besonderes, denn nicht nur hatte der Heilige Bruder Klaus den 600. Geburtstag, sondern auch das Ranfttreffen «jublalierte» den 40. Geburtstag.
Unser Weg zum Ranfttreffen führte uns zunächst mit dem Zug in die Zentralschweiz nach Sarnen. Dort angekommen, schlossen sich uns zwei weitere junge Frauen an, damit auch sie an den Gruppenrunden teilnehmen und so das volle Programm des Ranfttreffens miterleben konnten. Von Sarnen aus machten wir uns dann auf den Weg zur Ranftschlucht. Auf dem Weg gab es zwei Gruppenrunden, bei denen die Themen «Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls» und «Bruder Klaus» auf spielerische Art und Weise oder in Diskussionen behandelt wurden. Besonders in der ersten Gruppenrunde ging es um die Einzigartigkeit von jedem einzelnen und um Fragen, was uns wichtig im Leben ist. In der zweiten Gruppenrunde wurde das Leben vom Heiligen Niklaus von Flüe - besonders seine Entscheidung, Frau und Hof zu verlassen - in einem Dialog gespielt. Danach diskutierten wir Pro und Kontras dazu.
Während des Weges zur Ranftschlucht hatten die Jugendlichen die Aufgabe, Puzzlestücke gegen andere bei weiteren Gruppen einzutauschen, damit wir unser am Start erhaltenes Puzzle fertigstellen konnten. Dieses Puzzle war später in der Feier ein wichtiges Thema.
Das Ranfttreffen bot bei den vielen angebotenen Aktivitäten reichlich Möglichkeit, neue Leute aus der ganzen Deutschschweiz kennenzulernen. Neben den Gruppenrunden konnten wir auch eine Vielzahl von unterhaltsamen Ateliers besuchen. So gab es einen Wettbewerb von Fastenopfer mit Sackhüpfen und Torwandschiessen, einen «Menschen-Töggeli-Kasten», eine Kletterwand und noch viel mehr. Langeweile kam dabei sicher nicht auf. Zwischen den einzelnen Gruppenrunden und Ateliers waren wir immer wieder unterwegs. Auf den mit Kerzen markierten Wegen trafen wir auf neue Gruppen mit denen wir ein Stück gingen und uns unterhielten. Den Abschluss des Ranfttreffens bildete die Feier in der Ranftschlucht mit dem Bischofsvikar Ruedi Heim. Wie oben schon erwähnt, war das Puzzle ein wichtiger Bestandteil dieser Feier. Das Puzzle stellte symbolisch das Leben dar, viele unterschiedliche Erlebnis bildeten zusammen Bild. Doch den Rahmen für das Leben gibt Gott. Anschaulich wurde dargestellt, dass auch Schicksalsschläge oder unerwartete Ereignisse im Leben trotz alledem Platz innerhalb dieses Lebensrahmens haben.
Der Höhepunkt der Feier war der Moment, als hunderte von Kerzen mit dem Friedenslicht entzündet wurden und die Ranftschlucht in ein Lichtermeer verwandelten.

Robert Habijan,
Bereitgestellt: 05.12.2017      
aktualisiert mit kirchenweb.ch