Tiefsinniges bei der Friedenslinde

Bettagsfeier 2018 <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>392</div><div class='bid' style='display:none;'>5593</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Gegen dreihundert Personen besuchten die Bettagsfeier zum 100-Jahr-Jubiläum der Friedenslinde im Obholz.
Eins ums andere Mal öffnete der Shuttlebus oberhalb des Obholz in Frauenfeld seine Türen und entliess Gäste für die Bettagsfeier. Schon über eine Stunde vor Beginn füllten sich die Festbänke. Alphornklänge des Stadtpräsidenten und der Duft gebratener Würste lockte die Spaziergängerinnen und Spaziergänger aus allen Richtungen zum herrlich gelegenen Festplatz.
Die Stadt Frauenfeld hat gemeinsam mit den Landeskirchen zur besinnlichen Feier aufgerufen und war damit offensichtlich auf offene Ohren gestossen. Der Stadtpräsident Anders Stockholm betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit, gemeinsam den Frieden immer wieder neu zu pflegen und zu gestalten. Das Symbol der 100-jährigen Friedenslinde, welche zum Ende des 1. Weltkrieges von einem Dingenharter Bauer gepflanzt wurde, soll uns dazu mahnen. Die im Rahmen des Anlasses enthüllte Stele beim Baum erinnert zukünftig Wandernde an die Bedeutung des prächtigen Baumes.

Natürlich durften am Bettag die Gebete nicht fehlen und so beteten Politiker und Politikerinnen verschiedener politischer Ausrichtungen gemeinsam für das Wohl von Frauenfeld und unserem Land. «Die Landeshymne als gesungenes Gebet passe wohl fast besser zu diesem Anlass als an ein Länderspiel der Schweizer Nationalmannschaft», meinte Pfarrer Samuel Kienast, bevor dann auch kräftig in das Lied eingestimmt wurde.

Samuel Kienast, evangelischer Pfarrer
Monika Leutenegger,
Bereitgestellt: 15.09.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch