Christoph Oechsle

Unterwegs auf dem Jakobsweg

20190605_104821_resized<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>512</div><div class='bid' style='display:none;'>6434</div><div class='usr' style='display:none;'>61</div>

Wanderkaplanei - unterwegs am 5. Juni 2019
Für einmal gabs am Mittwochnachmittag keinen gemütlichen Spaziergang «In und um Frauenfeld». Das Vorbereitungsteam hatte eine Wanderung auf dem Jakobsweg vorbereitet.
Eine muntere Schar von Frauen und Männern traf sich am Bahnhof in Frauenfeld um zusammen ein Stück auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein. Die ungewöhnlich lange Strecke war so gewählt, dass man auch eine abgekürzte Variante gehen und an zwei Orten mit dem Postauto nach Frauenfeld zurückfahren konnte.
Der Wetterbericht war verheissungsvoll, viel Sonne war angesagt, Regen erst auf den späteren Nachmittag oder Abend. Dass wir 17 Wanderfreudige sein würden übertraf unsere Erwartungen und verstärkte die Vorfreude auf den bevorstehenden Tag.
Und wir wurden nicht enttäuscht. Während der ganzen Zeit begleitete uns ein sanftes Lüftchen und liess uns die Hitze gut aushalten.
Zu Beginn, in Münchwilen, gings der Murg entlang, schön gerade aus, mal im Schatten, dann wieder unter freiem Himmel. In St. Margarethen machten wir bereits den ersten Unterbruch mit Besichtigung der gleichnamigen, hübschen Kapelle. Auf unserem Weg wurden wir von blühenden Wiesen, singenden Vögeln und beim Zurückschauen einer wunderbaren Aussicht auf die verschneiten Berge belohnt.
Nahe Affeltrangen, an einem lauschigen Grillplatz am Flüsschen Lauche gelegen, erwartete uns bereits eine perfekte Glut. Zwei fleissige Helferinnen hatten alles für uns vorbereitet und empfingen uns mit gekühlten Getränken. Das Mittagessen tat gut, stärkte unsere doch etwas müde gewordenen Glieder und beruhigte den knurrenden Magen. Wer noch Lust, Zeit und Energie hatte, etwa die Hälfte der Teilnehmenden, wanderte nach der Mittagsrast weiter auf dem gut ausgeschilderten Jakobsweg bis Amlikon. Von dort kehrten wir müde und zufrieden mit dem Postauto zurück nach Frauenfeld.

Susi Witzig und Edith Heiniger
Christoph Oechsle,
Bereitgestellt: 18.06.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch