Christoph Oechsle

Mitsommerfest St-Anna-Act "Bunte Weltkirche"

Danksagung —  Christoph Oechsle dankt der Leiterin und den Leitern der Gruppen<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>513</div><div class='bid' style='display:none;'>6457</div><div class='usr' style='display:none;'>61</div>

Die Missionen der Landeskirche präsentierten ihre Kultur und Religiosität
Beim Mitsommerfest in Frauenfeld am 15. Juni 2019 um 14 Uhr begrüsste die Pfarrei St. Anna die Frauenfelder Bevölkerung auf der Parkbühne im botanischen Garten zum Programm «bunte Weltkirche». Ziel war es, den Zuschauern die kulturelle und religiöse Vielfalt der katholischen Kirche in unserer weltkirchlichen Gemeinschaft nahe zu bringen. Dazu haben verschiedene sogenannten «Missionen» (das sind katholische Gruppierungen aus unterschiedlichen Ländern, die Teil der Landeskirche Thurgau sind) mit Tänzen ihre Kultur und ihr religiöses Leben dargestellt. Bei dem 45 min. Programm sahen die Besucher je einen Tanz aus Kroatien, Albanien, Bolivien und Brasilien.

Der kroatische Kultur- und Tanzverein „Fala“ (bedeutet so viel wie «Danke») wurde 1978 von ein paar kroatischen Familien gegründet. Einmal im Jahr reist die Gruppe nach Kroatien zu den einheimischen Folklorevereinen und lädt diese auch nach Schaffhausen ein. Heute hat der Verein drei aktive Tanzgruppen im Alter von drei Jahren bis hin zu den Erwachsenen und eine Gruppe traditionell kroatischer Instrumentalisten. Der Tanz, den sie aufführten, kommt aus der Nähe von Zagreb und zeigt die Lebensfreude der Bewohner. Viele kroatische Tänze haben einen religiösen Hintergrund, z.B. beim Erntedankfest oder an Weihnachten.
https://www.kathschaffhausen.ch/de/fala-kroatische-folkloregruppe

Das albanische Volkstanzensemble «Arbëresha» (Der Name stammt von einer Völkergruppe, die vor 500 Jahren von Albanien nach Italien auswanderte) wurde 2003 gegründet. Der Verein umfasst rund 60 Mitgliedern in einer Gruppe für Kinder, einer für Erwachsene und dem Orchester. Jeder Tanz erzählt eine eigene Geschichte, die oft auch einen religiösen Hintergrund hat, so etwa die zur Geschichte von Mutter Theresa.
https://www.albinfo.ch/de/shoqatat/ansambli-arberesha/

Für Bolivien zeigten meine Frau Maria Elena Flores Tapia und ich den Tanz «Chacarera» aus der Herkunftsregion meiner Frau im bolivianischen Tiefland, dem «Gran Chaco». Auch in Bolivien gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Tänze, die häufig eine Verbindung zur katholischen Volksreligion haben, z.B. wenn die Kinder im «Gran Chaco» an Weihnachten die «Villancicos» tanzen, einen Rundtanz um die Krippe zur Anbetung des Jesuskinds.

Die neu gegründete brasilianische Tanzgruppe Carimbô (zu deutsch «Trommel») aus Frauenfeld, führte den gleichnamigenTanz vor, der indigene, afrikanische und iberische Wurzeln hat. Die Hauptelemente gehen dabei auf die Kultur der Tupi Indios zurück. Tanz und Musik erzählen vom Leben im Regenwald und am Fluss, von den Pflanzen und Tieren des Waldes, dem Alltag und haben auch einen spirituell-religiösen Charakter.
https://www.frauenfelderwoche.ch/Veranstaltung18468-Quartiertreffpunkt-Talbach-Grupo-Eqilibrio--brasilianischer-Verein-Frauenfeld

Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, den Zuschauern etwas von der bunten Vielfalt unserer Weltkirche und der Kultur und Religiosität der Missionen dieser Länder näher zu bringen.
Für Fragen oder Kontakt zu den Beteiligten stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Christoph Oechsle,
Bereitgestellt: 20.06.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch