Nachts im Züri-Zoo

Nacht im Zoo <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Monika&nbsp;Leutenegger)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>764</div><div class='bid' style='display:none;'>7759</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Die Gewinnsumme des Prix Diakonie wurde zum einen zugungsten einer Rollstuhlrampe für unsere gehbeeinträchtigen Gäste investiert. Zum anderen kam ein Teil davon den Mitarbeitenden des Bistros "Zur Alten Kaplanei" in Form eines Ausfluges zu Gute.
Ende September war es so weit: der Ausflug des Bistroteams stand an. Mit Sack und Pack sowie Kind und Kegel trafen wir uns am Bahnhof und machten uns auf den Weg in den Züri-Zoo, wo wir – selbstverständlich coronakonform – herzlichst begrüsst wurden. Nach dem Bezug unseres Nachtlagers, Expeditionszelte mitten im afrikanischen Themenbereich, gingen wir, begleitet von erfahrenen Zoomitarbeitenden, auf Tuchfühlung mit den Giraffen und Co. Wir durften höchstpersönlich Hand anlegen und kreatives Vogelfutter für die Graupapageien basteln. Wie alle anderen Tiere im Zoo soll auch bei diesen das Futter spielerisch und herausfordernd angeboten werden.

Die Tierpfleger standen uns Rede und Antwort, sodass unsere wilde Neugier gestillt werden konnte. Nachdem wir unsere Bäuche mit Grilladen und feinen Salaten füllen konnten, war schon bald Schlafenszeit – zumindest für uns. Einige Tiere machten selbst nachts durch verschiedenste Geräusche auf sich aufmerksam. Unser Fazit: Der Zoo schläft nie!

Dank der frühen Tagwache durften wir nach reichhaltigem Frühstück den Zoo für uns allein nun im Tageslicht geniessen. Die einen oder anderen Tiere, die wir in der Nacht nicht zu Gesicht bekamen, konnten wir bestaunen. Hautnah durften wir eine grosse Boa Constrictor erleben und der zuckersüsse Anblick der jungen Erdmännchen, Elefanten und Nashörner rundeten unser Zoobesuch ab.

Erschöpft aber voller neuer Eindrücke und seliger Zufriedenheit machten wir uns auf den Nachhauseweg. Denn bereits zwei Tage später hiess es wieder: «Herzlich willkommen im Bistro Zur Alten Kaplanei!»
Michele Schmid
Bereitgestellt: 30.08.2020     Besuche: 48 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch