Seit der Coronapandemie im Jahr 2020 veröffentlichen wir wöchentlich einen Videoimpuls mit Kurztext. Verschiedene Mitarbeitende oder Freiwillige teilen Gedanken, Erfahrungen, Gebete. Die Vielfalt macht's aus.
Viel Freude und Anregung bei den Wochenimpulse aus dem Jahr 2024 - chronologisch rückwärts, von letzter Woche bis zum Jahresbeginn.
Der November gilt mit Abstand als der unbeliebteste Monat.
Anfangs November mit Allerseelen/Allerheiligen das katholische Gedenken an die Toten. Und an den Tod. Memento mori. Ende November das evangelische Pendant mit dem Ewigkeitssonntag.
Und diesen November steh ich das allererste Mal in der ersten Stadt am Rhein, in Ilanz.
Die Welt ist so gross, es gibt so vieles zu entdecken, auch in der weiteren Nähe. Der Tod wartet, aber er kann warten. Für uns gilt: Nütze die Zeit. Auch den November...
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Maria Glykophilusa
Als Gruss von der diesjährigen Pfarreireise:
Maria Glykophilusa, Maria die Zärtliche, die Liebkosende.
Aus dem Höhlenkloster Ostrog in Montenegro.
In die Ferne reisen und dabei menschlich nahe kommen.
Eine Spiritualität der Umarmung, nicht Abgrenzung.
So leuchte das Hoffnungslämplein aus der Felsnische…
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Maria – meine Mutter
Nach den Herbstferien hat wieder der Rosenkranzpostenlauf stattgefunden.
An verschiedenen Stationen haben die 6. Klässler*innen und ihre Begleitpersonen Maria besser kennengelernt und manches gleich selber ausprobieren oder erfahren können.
Tauchen Sie ein in eine der Stationen: Maria – meine Mutter:
- Was ist eine Mutter?
- Was sind meine liebsten Erinnerungen mit meiner Mutter und wo kommen wir uns wieder in die Quere?
- Was habe ich für eine Beziehung zu Maria?
Für das 6. Klass-Team
Alessia Ravara
Religionspädagogin (RPI)
(Film: Elias Schönenberger)
Aktionstage Psychische Gesundheit
Manche Kantone begehen Ende Oktober
die «Aktionstage Psychische Gesundheit».
Auch der Bibel ist die Problematik nicht fremd.
Elija legt sich unter einen Ginsterstrauch und wünscht sich den Tod.
«Es ist genug!»
Ein Engel stärkt ihn dann mit einem frischen Fladenbrot
und einem Krug Wasser.
Von der letztjährigen Pfarreireise sehen wir in Eisleben
ein rund in den Boden eingelassenes Taufbecken.
Heuer ging es nach Durres, Albanien.
Das erste Mal nach Albanien kam ich mit der Fähre.
Allen Betroffen, denen es psychisch nicht so gut geht,
wünsche ich, dass sie Lasten ablegen können –
aber auch wie ein Schiff, eine Fähre: ablegen.
Aufbrechen zu neuen Ufern.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Paritätisch
«Unsere» Pfarrkirche in Uesslingen ist nicht nur «unsere».
Wir benutzen sie zusammen mit der evangelischen Kirche, eben paritätisch.
In Biberach an der Riss im Schwabenland steht eine grosse, repräsentative «Simultankirche».
Keine kleine Dorfkirche, sondern ein grosse Stadtkirche,
die katholisch und evangelisch genutzt wird.
Es gibt ob der barocken Fülle viel zu sehen –
Aber wir dürfen auch ökumenisch einander «ablugen», uns gegenseitig inspirieren.
Von einander lernen. Quasi durch Konkurrenz vorwärts treiben.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Grüsse aus Prag
Wie letzte Woche angekündigt zeigt der aktuelle Wochenimpuls Eindrücke von der Ministrantenreise nach Prag.
David Hug
Religionspädagoge (RPI)
Grüsse aus Prag
Die Ministranten weilen zur Zeit in Prag auf der Minireise.
Ein herzlicher Gruss aus der Hauptstadt Tschechiens!
Weitere Eindrücke gibt's dann nächste Woche.
David Hug
Religionspädagoge (RPI)
Gottes Hätschelkind
Wer das wohl sein mag?
In der Wasserkirche in Zürich steht eine Arche.
Welche Geschöpfe würden wir heute mitnehmen?
Mark Twain erzählt in einer bissigen Bemerkung,
einst habe die Arche umkehren müssen und abholen,
wer, was, vergessen gegangen war.
Die TseTse-Fliege.
Nicht, dass noch das neue Leben ohne Pest und Pestilenz starten müsste.
Eine andere bitterböse Bemerkung Twains fragt,
warum Gott ausgerechnet den Menschen, dieses missgünstige Wesen,
immer wieder rette.
Der Mensch sei halt – neben der Stubenfliege – Gottes geliebtes Hätschelkind.
Aufs Mal neben diesen Störefried gestellt, wird die eigene Bedeutung relativiert.
Wer da gern achtlos Fliegen zerquetscht, merkt plötzlich,
Gott denkt anders, sieht mehr, hat andere Prioritäten.
Das kann bescheiden machen, demütig.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
"Ort der Hoffnung" – in der Stadtkirche St. Nikolaus
Anlässlich des Heiligen Jahres 2025 «Pilger der Hoffnung» finden Sie in der Stadtkirche St. Nikolaus Frauenfeld den «Ort der Hoffnung» mit verschiedenen Informationen zum Heiligen Jahr 2025 und der Einladung zum Mitwirken und Gestalten.
Kommen Sie vorbei und wirken Sie mit Ihren Gedanken und Worten der Hoffnung mit, sodass es ein lebendiger und inspirierender Ort wird.
David Hug
Religionspädagoge (RPI)
Tempo-Frage
Im Pfarrblatt Bern letzthin ein Interview
mit Mario Galgano zu Papst Leo.
Der Papst dürfe nicht zu schnell vorwärts gehen,
damit alle mitkommen können.
Ob das so funktioniert?
Wenn immer auf die Letzten gewartet wird,
gehen vielleicht die vordersten verloren.
Zum Abheben braucht es mehr Geschwindikeit.
Nicht auch für die Kirche?
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Grüsse aus den Summerdays
Was unsere Jugendlichen im Tessin während den Summerdays alles erlebten, erfahren Sie im aktuellen Wochenimpuls.
David Hug
Religionspädagoge (RPI)
Der Herr HERR
In Israel würde ich Adon Meier heissen, Herr Meier.
Adon: "der Herr", Adonai: "mein Herr".
Der Unterschied immerhin hörbar.
Anders, wenn LektorInnen "der Herr" sagen müssen –
denn manchmal, aber sehr selten, ist wirklich das gemeint: "mein Herr".
Meistens steht "der Herr" für den Namen Gottes, das Tetragramm.
Vier Buchstaben, de nicht auszusprechen sind, nicht ausgesprochen werden sollten.
Die Einheitsübersetzung schreibt dann "HERR", in Kapitälchen, Grossbuchstaben.
Das bleibt unhörbar und vermischt unzulässig.
Ums so mehr freute ich mich, als letzthin an einem Sonntag
Ein Lektor von sich aus "der EWIGE" las, als der "der HERR" stand.
Nächsten Sonntag sagt Abraham aber wirklich "mein Herr" zu Gott,
für einmal muss fast nicht korrigiert werden,
wenn zum HERRN mein Herr gesagt wird.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Schifffahrtsgleichnis
Wie Erinnerungen sich überlagern:
Meine erste Versöhnungsfeier (Advent ’17) in St. Anna ging zu Moby Dick;
erst etwa 14 Tage später, Jänner 18, predigte ich zur Vita Brendani,
der spirituellen Seefahrt des Heiligen Brendan. Wie auch immer:
Seefahrt ein beliebtes Gleichnis fürs Leben.
Für mich oft stimmiger als der Lebensweg.
Denn zu Wasser bestimmen Seegang, Wind und Wetter mit.
Ich gehe meinen Weg nicht losgelöst von Anderem, Anderen.
Es gilt, die Segel zu setzen, wenn und wie der Wind weht.
Sich auch treiben zu lassen.
Oftmals müssen wir es nehmen, wie es kommt.
Nicht einfach einen vorgegebenen Weg abspulen.
Kann einem Gelassenheit lehren.
Auch Seil loslassen gehört zur Nautik…
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Nebelwolken
Der Hebräerbrief spricht von einer Nebelwolke
von GlaubenszeugInnen.
Beim Wetter können Wolken wie einen grauen Schleier
über alles legen.
Sie können umhüllen, verbergen, aber auch enthüllen.
Vielleicht ein Bild für den Glauben:
Wir sehen, erfassen nie alles.
Im Ersten Testament wird gar Gott selber
im Wolkenbild verdichtet.
Nebelwolken: Unnahbar, nicht zu fassen,
aber sie können mich umhüllen.
Ich kann sie nicht greifen, aber ergriffen sein.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Landeplatz Pfarreireise
Bei jeder Pfarreireise gibt es Destinationen,
die es nicht ins Programm schaffen werde.
So letztes Jahr Naumburg.
Ein sehr einfaches Chorgestühl, keine eigentlichen Schnitzereien –
und der einzige Schnitzer, wenn schon,
das Cantionale, das gemeinsam Sing- und Gebetbuch.
Nur die Schauseite ist nachgemacht, der Rest bleibt leer.
Lesbar auch als Leerstelle zum selber Füllen.
Landeplatz sozusagen der Heiligen Geistkraft.
Wie eben auch das gemeinsame Beten, Singen, Schrift lesen.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Confiteor
Ein Minarett als unvollendeter Kegelstumpf,
blau glasiert, in der Oasenstadt Xiva, Choresmien.
Von hier aus hätte geblickt werden können bis zur Nachbaroase Buchara…
Ein anderer Rundturm in der angrenzenden Wüste Kizilkum
ist ein sogenannter «Turm des Schweigens» –
wo die Parsen (die Anhänger Zarathustras) ihre Leichname
den Vögeln zum Frass aussetzten.
Um nicht Erde, Wasser, auch nicht Feuer zu beschmutzen.
Im Zentrum von Religion und Ethos der Parsen stehen
Die Reinheit von Denken, Reden, Tun.
Das eine führt zum anderen.
Wenn vom Minarett dann nicht
bis in die Nachbarstadt geblickt werden konnte
(eine Legende erzählt, weil dann auch ein Blick
in den Harem möglich gewesen wäre –
aber ein Muezzin unbescholten zum Gebet rufen…),
so ist doch wie eine interreligiöse Brücke gebaut.
Rechtes Denken, Reden und Tun
auch in unserer Kirche im Zentrum der Selbstbesinnung
(im Confiteor: ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken).
Eine gute (Kegel-)Basis zum weiter drauf aufbauen.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Lange Nacht der Kirchen
Am Freitag, 23. Mai, findet die Lange Nacht der Kirchen statt. In vielen europäischen Städten, in mehreren Schweizer Kantonen, auch bei uns in Frauenfeld und Umgebung.
Die Kirchen sind länger offen als gewohnt und laden Interessierte und Neugierige, Passantinnen und Passanten zu verschiedenen Angeboten ein.
Bei uns in der Pfarrei St. Anna gibt es ein Sofagespräch mit Weihbischof Josef Stübi, einen literarisch-musikalischen Zwischenhalt und einen Gottesdienst. Eine unserer Kirchen verwandelt sich in ein Kino. Bewegungsfreudige begeben sich auf die Kapellenwanderung. Auch Familienspass ist angesagt und junge Leute treffen sich zum Chill-Out.
Eine Übersicht über unsere Angebote finden Sie hier.
Mit weiteren Angeboten wartet auch die Evangelische Kirche auf.
Schauen Sie rein – wir freuen uns auf Sie
Im Namen des Seelsorgeteams Roland Häfliger
Pfarrer
Habemus Papam!
Robert Francis Prevost ist der neue Papst: Leo XIV. Aufgewachsen in einem Arbeitervorort von Chicago ist er früh dem Augustinerorden beigetreten, hat Mathematik und Theologie studiert und längere Zeit in Peru gewirkt. Dort ist er 2014 auch zum Bischof geweiht worden. Seit 2023 ist er in Rom tätig. Als Leiter der Kongregation bezüglich der Empfehlungen neuer Bischofskandidaten ist er weltweit engagiert.
«La pace sia con tutti voi», so lauten seine ersten Worte. «Friede sei mit euch allen». Überschwengliche Freude kommt ihm entgegen «Viva il Papa!»
Alex Hutter
Diakon
Pietà
Die Hofkirche in Dresden prägt die Skyline der Stadt.
Der Innenraum weniger bekannt.
Nicht mehr barock wie die Schaufassade,
sondern schon klassizistisch.
Mit einem Umlauf zwischen Haupt- und Seitenschiffen.
Für katholische Prozessionen im Innern.
Ohne konfrontativen Aussenkontakt.
(Ähnlich das Geläut: sichtbar,
wurde die ersten Jahrzehnte aus Rücksicht auf protestantische Stadt
aber nie geläutet…)
Nach dem Wiederaufbau kam eine moderne Pietà in eine Seitenkapelle.
Maria, fast nicht erkennbar, mit leer geweinten Augen.
Expressiv. Anklagend.
Ein Mahnmal gegen den Krieg.
Aktuell noch immer.
Unschön. Aber eindringlich.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Herzlichen Dank für Ihr Mitgestalten in der Fastenzeit
Liebe Pfarrei-Angehörige
Phil Eicher und sein Team von der Fastenaktion möchten sich bedanken für Ihr Mitgestalten in der Fastenzeit.
Sie sind beeindruckt, wie zahlreich motivierte Freiwillige und Pfarrei-Menschen hunderte von Anlässen auf die Beine gestellt haben und mit grossem Elan und Organisationstalent über die Bühne gebracht haben. Sei es beim Suppenschöpfen, Servieren, Abwaschen, Projekte vorstellen, Workshop gestalten, Grüsse ausrichten, Kollekten ansagen, beim Pilgern oder als Sängerinnen und Sänger unserer Kirchenchöre.
Diese solidarische Leistung möchten sie gebührend würdigen mit einem grossen Dankschön. Sie haben dazu ein Kurz-Video mit Beispielen aus der Fastenzeit zusammengestellt.
Alex Hutter
Diakon
"Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt"
So lautet das Schlusswort vom Grossen Glaubensbekenntnis – ein Schlusswort, das von Leben und Tod handelt.
Mit diesen Worten bekennen wir, dass unser Glaube nicht am Grab endet, sondern einen starken Grund hat in der Hoffnung auf neues Leben. Das «Erwarten» bedeutet: mit offenen Händen und offenem Herzen, mit ganzer Seele das hier und jetzt anzunehmen und vorwärts zu schauen ins kommende Leben.
In uns Menschen steckt eine Sehnsucht nach Unsterblichkeit, nach ewigem Leben, nach Auferstehung. Diese menschliche Sehnsucht nach Ewigkeit ist eine Sehnsucht nach der himmlischen Welt – nach dieser göttlichen Bestimmung vom Menschen.
Das vermeintliche letzte Wort in unserer Welt ist nicht das letzte Wort. Die Auferstehung ist die Antwort von auf die Frage nach dem Tod. Die Auferstehung ist keine Vertröstung auf „später“, sondern eine Kraft, die schon heute unser Leben durchdringt.
Gott hat das letzte Wort, Gott schenkt uns himmlisches Leben - das ist unser Glaube.
Alex Hutter
Diakon
Eine besinnliche Karwoche
Ich wünsche Ihnen, dass die diesjährige Karwoche Ihre Karwoche wird, Ihr Ostern. Dass Sie den Weg Jesu verbinden mit Ihrem eigenen Weg, Ihren Erfahrungen von Leid und Sterben, von Hoffnung und Freude. Und sich fragen: Was soll in mir sterben, damit neues Leben erblüht, in mir und durch mich?
Dann wird das Gedächtnis von Tod und Auferstehung mit Ihnen etwas machen und auch Sie verwandeln
Eine Karwoche und ein Ostern dieser Art wünsche ich Ihnen von Herzen.
Roland Häfliger
Pfarrer
Laetare
"Laetare Ierusalem: Freue dich, du Stadt Jerusalem!
Laetare Islikon!
Seid fröhlich. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Herrlichkeit."
(Jes. 66,10f.)
Jedes Jahr, am Laetare Sonntag, feiert Islikon das Latäri Fescht. Ein Fest für jung und alt. Alle Schulkinder sind dabei mit ihren Laternen. An diesem Sonntag mit dem schönen Namen: Laetare! Freuet euch! Diese Freude ist auch ganz stark im Familiengottesdienst in der Turnhalle Islikon zum Ausdruck gekommen. Mit der musikalischen Begleitung der jungen Blasmusikformation Musicolini, dem gemeinsamen Singen und Beten, und auch beim Ausdruck von jugendlichen Liedern zum Lob von Gott.
Alex Hutter
Diakon
Merkzettel
Wer sich etwas zu Herzen nehmen will,
schreibt sich das im übertragenen Sinn
hinter die Ohren.
Oder auch lesbar an die Bürotür.
"Du aber herrsche über sie, steh drüber",
wird Kain gesagt.
Vor der Tür lauere die Sünde, der Dämon,
zieht einem herunter.
Bei mir ist es das Sich-Ärgern,
was mich hinab zieht, was mich lähmt.
Als Merkzettel an der Bürotür:
"Du aber steh drüber."
Dort, wo du eh nichts mehr machen kannst.
Das muss freilich immer wieder neu eingeübt werden.
Dazu kann auch der Merkzettel helfen.
Wer weiss, vielleicht kann ich mir den Spruch
Dank des Videoimpulses
nun auch in der Originalsprache merken… 😇
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Singspiel Bartimäus
Mit viel Motivation und Elan haben Kinder der 1. und 2. Klasse das Singspiel zur Geschichte von Bartimäus eingeübt. Einen Einblick in die Proben und Aufführung erhalten Sie im Video.
Viel Vergnügen!
Alessia Ravara
Katechetin RPI/i>
Versöhnungsweg "Scherben"
Vom 6. – 13. März thematisiert der Versöhnungsweg im Pfarreizentrum Klösterli
Bruchstellen, Scherben, Fragmente:
Wo im Leben etwas zu Bruch gegangen ist,
auseinander gefallen.
Wo es etwas zu heilen gibt, zu kitten, zu versöhnen.
Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich inspirieren!
Versöhnliche Momente wünschen
Gunhild Wälti, Alessia Ravara und Thomas Markus Meier
Geisterfahrer – GEIST-Erfahrer
Regelmässig hören wir im Radio von "Geisterfahrer", welche auf einem Autobahnabschnitt unterwegs sind. "Halten Sie Abstand und überholen Sie nicht!" so die Aufforderung. Die Gründe für Geisterfahrer sind sehr unterschiedlich und wir sind froh, wenn uns die Meldung nicht persönlich betrifft oder die Gefahr gebannt ist.
In der Fastenzeit lade ich Sie ein zum "Geisterfahrer" zu werden, nein auf keinen Fall mit ihrem Auto. Sondern zum Geisterfahrer in ihrem Leben.
Überlegen wir, wo wir mit der öffentlichen Meinung oder der Meinung unserer Mitmenschen einfach mitgehen, ohne zu überlegen. Lass uns umdrehen, wo es in die falsche Richtung geht.
Lassen wir uns von Gott STOPP sagen, wenn der Weg in die falsche Richtung führt.
Suchen wir Momente, wo wir die Stimme des Heiligen Geistes hören können und werden wir so zu "GEIST-Erfahrer".
David Hug
Katechet RPI
Glaube an die sichtbare und die unsichtbare Welt
Was für eine Misere: David verfolgt, in Lebensgefahr.
Miserere mei: Gott, erbarme dich meiner.
Im Goldenen St. Galler Psalter das M von miserere dargestellt wie ein Doppeltor.
Geborgen hinter goldenen Gittern.
Ich glaube an die sichtbare und die unsichtbare Welt,
beten wir im Grossen Glaubensbekenntnis.
Es gibt hinter dem Sichtbaren auch Verborgenes.
Was wir spüren, erahnen, glauben.
Es gibt hinter den Buchstaben auch einen übertragenen Sinn.
Grad auch in den Psalmen.
Am kommenden Dienstag, 18. Februar, 19.00 Uhr
lade ich ein zu einem Blick dahinter.
Besuch der Bibelsammlung,
mit Fokus auf Psalterien, die Psalmen.
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Ranfttreffen im kleineren Format
Schwelgen Sie mit uns in den Erinnerungen an ein gelungenes „Ranfttreffen“, welches etwas anders stattfand.
Spiele, Gruppenchallenges, draussen unterwegs sein, gemeinsames Essen und Andacht feiern, das alles gehört zu diesem Anlass. Doch sehen Sie selbst, denn Bilder sagen mehr als Worte.
Alessia Ravara
Katechetin RPI
Zeitgeist: „Ich zuerst“
Unser Zeitgeist ruft immer lauter: Ich zuerst! Eigeninteressen stehen im Vordergrund. Eine Welt voller Egoismus.
Gott ruft uns auf, dem Nächsten zu helfen, uns auch um die Schwächsten zu kümmern. Tätige Nächstenliebe im Vordergrund. Dort, wo Gottes Wort wirken kann, dort verändern sich die Verhältnisse. Dort entstehen neue Lebensräume und neue Lebensmöglichkeiten: Menschen werden aufgerichtet, können atmen, können vorwärtsschauen.
Jetzt bin ich herausgefordert …
Jesus hat den Menschen immer wieder seinen Frieden gewünscht, hat Menschen aufgerichtet, hat ihnen vergeben.
Den Frieden wünschen, aufrichten, vergeben, anderen eine Freude bereiten, das können auch wir – heute und jetzt.
Alex Hutter
Diakon
Das Zelt Gottes mitten unter den Menschen
Oft mehr unbedarft als mit Absicht bösartig:
Verletzende Wörter, da, wer sie braucht, meint, es ist doch überhaupt nicht böse gemeint.
Zu fragen wäre, wie kommt das bei Betroffenen an?
Berühmt die Darstellung des Heiligen Mauritius im Dom zu Magdeburg.
Eindeutig ein Afrikaner. Bis hin zur (Farb-)Fassung.
Vom Bildhauer aber in Stein gemeisselt als Vorbild. Als Heiliger. Als Glaubensbote.
Die Heiligen der Thebäischen Legion haben aus der Ferne, der Fremde,
uns christliche Weite nahe gebracht.
Gottes Zelt mitten unter den Menschen:
Gott wohnt mitten unter uns. Ohne Unterschiede.
Gott schlägt sein Zelt auf, ist präsent. Geht mit. Auch mit der Zeit.
Pflöcke einschlagen, im Glaubensleben auch, kann heissen:
Umlernen. Mit der Zeit gehen. Mehr Sprachsorgfalt.
Es fällt keinem ein Stein aus der Krone, wenn ich mich frag,
wie kommt was bei Betroffenen an…
Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Sternsinger
So bunt wie die Kleider der Sternsinger ist auch das Gemisch der vielen Kulturen und Religionen, und von allen Menschen die Gott suchen; so bunt wie die drei Sterndeuter, die aus aller Herren Länder nach Betlehem pilgerten. Vor über 2000 Jahren haben sie sich auf den Weg gemacht. Sie sind einem besonderen Stern nachgegangen. Und so haben sie Jesus, das Kind in der Krippe gefunden.
Im Text vom Prophet Jesaia hören wir. Wie Gott sagt: „Ich liebe Dich. In meinen Augen bist Du wichtig und wertvoll.“ Und das gilt für alle. Jedes Kind hat das Recht auf Bildung, auf einen Namen und einen Pass. Jedes Kind hat das Recht auf ein sicheres Zuhause, das Recht auf freie Zeit zum Spielen. Vieles, was für unsere Kinder selbstverständlich ist, ist für die Strassenkinder in Kolumbien nicht selbstverständlich, - zum Teil müssen sie den ganzen Tag arbeiten.
Wenn Sternsinger unterwegs sind, bringen sie Freude und Segen von Haus zu Haus, und helfen dabei auch den Strassenkindern dieser Welt. Und das Schönste ist: sie machen das zusammen – als Gruppe, als Gemeinschaft.
Alex Hutter
Diakon
Das Heilige Jahr 2025
Das Heilige Jahr 2025 steht unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ und lädt uns ein, die spirituelle Bedeutung des Pilgerns neu zu entdecken.
Unser Bischof Felix Gmür erklärt, was es damit auf sich hat und zwar am Bischofssitz des Bistums Basel – einem Ort mit einer besonderen Verbindung zu den Heiligen Jahren.