Lukas Schönenberger

Wochenimpulse 2026

Seit der Coronapandemie im Jahr 2020 veröffentlichen wir wöchentlich einen Videoimpuls mit Kurztext. Verschiedene Mitarbeitende oder Freiwillige teilen Gedanken, Erfahrungen, Gebete. Die Vielfalt macht's aus.

Viel Freude und Anregung bei den Wochenimpulse aus dem Jahr 2026 - chronologisch rückwärts, von letzter Woche bis zum Jahresbeginn.

Noch weiter zurück geht's hier: Wochenimpulse 2025, Wochenimpulse 2024, Wochenimpulse 2023, Wochenimpulse 2022, Wochenimpulse 2021 oder Wochenimpulse 2020.

Friedensappell zu Ostern

Joseph Maria Bonnemain, Bischof des Bistums Chur, und unser Bischof Felix Gmür wenden sich mit einem Friedensappell zu Ostern an die Mächtigen dieser Welt, an die Gläubigen, an uns alle.


Karwoche 2026

Gedanken zur Karwoche - zur Heiligen Woche: Palmsonntag, Hoher Donnerstag, Karfreitag, Osternacht und Ostertag!

Ein auf und ab - hin und her: wir laden Sie herzlich ein, mit uns unterwegs zu sein.

David Hug
Religionspädagoge RPI



Es ist, was es ist

Der ehemalige Rabbiner von Baden, Aaron Müller,
übersetzt die Selbstcharakterisierung Gottes,
«Ich werde sein, wer ich sein werde», anders:
«Es wird sein, was sein wird».
Gemeint: Wir müssen die Realität so nehmen, wie sie ist,
es gibt keine andere.
Also nicht sich verträumen, sondern die Realität akzeptieren.
Auch dieser Videoimpuls kam am Ende anders heraus,
als geplant.
Der verhüllte Mont Collon im hintersten Val d’Hérens schien,
da ich ihn das erste mal sah,
viel weiter in die Höhe zu wachsen,
als später die Wolken enthüllten.
Es wird sein, was sein wird –
Es gilt, das Leben nehmen, wie es ist.
Mit Gelassenheit.

Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger



Künstlerische Intervention in der Stadtkirche St. Nikolaus

Am Sonntag, 8. März, findet im Rahmen des 10.30 Uhr-Gottesdienstes eine Einführung in die Ausstellung von Werner Widmer in der Stadtkirche St. Nikolaus Frauenfeld statt.

Gestaltet wird sie von Gabrielle Obrist, Kunsthistorikerin und freie Kuratorin, dem Künstler Werner Widmer und Pfarrer Roland Häfliger. Anschliessend laden wir zu einem Apéro ein. Sie sind herzlich eingeladen!

Die 14 grossformatigen Fotografien, die „frischen“ Installationen auf den Kredenztischen und das harte Totenbeinli aus Marmor vor dem Altar sind noch bis 29. März zu sehen. Werner Widmer versteht seine mit Nussstängelchen (Totenbeinli) gestalteten Klötzliparkette als eine Hommage an den Tod und eine Ode an das Leben.

Roland Häfliger
Pfarrer



Fasten

"Kehrt um zu mir von ganzem Herzen und mit Fasten! Zerreisst eure Herzen, nicht eure Kleider." Joel 2,12b.13a

Beim Prophet Joel haben hören wir: Kehrt um, von ganzem Herzen.
Er sagt nicht: Optimiert euch. Strengt euch mehr an.
Sondern: Kehrt um. Wendet euch neu Gott zu.

Diese Fastenzeit kann uns helfen z. B. Abschied zu nehmen von einer schlechten Gewohnheit. Dann gibt es Raum wird für Neues. Gott sagt: Öffnet eure Herzen. Das ist sicher nicht einfach. Aber nur ein offenes Herz kann neu erfüllt werden.
Fasten ist eine Zeit vom Loslassen, eine Zeit der Ruhe und Stille - und auch eine Zeit von Freude. Fasten hat auch etwas Geschenkhaftes – wir können dabei neue Energie schöpfen - Neues kann wachsen.

Wenn sie gerne gemeinsam beim Fasten unterwegs sein möchten, sind sie herzlich eingeladen zur Fastenwoche "Gemeinsam Fasten". Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Alex Hutter
Diakon



Fastenaktion 2026 – Zukunft säen

Am Anfang vom Fastenkalender steht der Satz:

Der Garten des Lebendigen - Unsere Erde, der blaue Planet - Wiege des Lebens - dem Menschen anvertraut

Das Geschenk vom Leben soll weitergegeben werden im grossen Zyklus vom Säen und Ernten.
Ein einziges Samenkorn kann eine ganze Zukunft in sich tragen.
Ein Samenkorn steht für Hoffnung, für Stärke – und vor allem für Leben.

Die ökumenische Kampagne von der Fastenaktion 2026 setzt sich deshalb dafür ein, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder noch eine grosse Vielfalt von Samenkörnern haben.

Machen Sie mit! Unterstützen Sie mit Ihrem Mitdenken und Ihrem Engagement die ökumenische Kampagne «Zukunft säen».

In Ihrer Post haben Sie den Fastenkalender bekommen; mit vielen Gedanken, die dazu ermutigen, aktiv für eine gerechtere, lebensfördernde Welt einzustehen — auch als Ausdruck von unserem Glauben und von unserer Hoffnung.

Alex Hutter
Diakon



Suche nach Wahrheit / Wege zur Wahrheit

Drei Hasen teilen sich das gleiche Ohrenpaar:
Als Symbol für die Trinität.
Kein Hase kann seine Löffelohren
exklusiv nur für sich beanspruchen.
Vielleicht übertragbar auf die Ökumene,
die verschiedenen Wege
müssen sich nicht ausschliessen.
Das Ziel bleibt allen gleich,
die Wege dürfen sich zeitweise trennen.
Und oft sind sich näher als vermeintlich gedacht,
fast wie die deckungsgleichen Hasenohren.

Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger



Schönwetter

Landläufig gilt strahlend blauer Himmel
als das "Schöne Wetter".
Allein: Gerade bewölkter Himmel
kann das Relief der Landschaft hervorholen.
Wie im Leben:
Auch das nicht einzig eitel Sonnenschein.
Licht und Dunkel, Berg und Tal:
Das erst gibt das Leben Tiefenschärfe, Tiefe.
Allen schöne Sportferien,
und ein gutes, erholtes Heimkommen.

Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger



Orthodoxe Präsenz in der Schweiz

Dem geht, in der ersten, der Januarnummer,
die Schweizerische katholische Kirchenzeitung (SKZ) nach.
Und unser erster Videoimpuls nimmt das Thema auf.
Im Bild die serbisch orthodoxe Kirche in Schwamendingen,
und kurz zu hören Erzpriester Miroslav Simijonovic.
Er ist nicht nur Seelsorger, sondern auch Kunstmaler.
Seine Kirche von ihm ausgemalt.
Was machen wir uns für Kirchenbilder?
Wichtiger oft das richtige Tun (Orthopraxie),
was uns auch verbindet.
Die reine Lehre hingegen kann etwas Trennendes haben.
Malen wir Zukunft aus, gestalten sie,
und das neue Jahr kann Fahrt aufnehmen.

Thomas Markus Meier
Pfarreiseelsorger
Lukas Schönenberger,
Bereitgestellt: 01.05.2022     Besuche: 41 Monat 
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