Versöhnungsweg «Spiegel»
Am Aschermittwoch ging’s los! Für rund zwei Wochen stand das Pfarreizentrum den 4.-6. Klässlerinnen und Klässlern für den Versöhnungsweg zur Verfügung.
Trotz vielen Krankmeldungen machten sich 120 Kinder auf diesen Weg. Achtsam und mit viel Einfühlungsvermögen für die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wurden die einzelnen Stationen zum Thema «Spiegel» konzipiert, eingerichtet und dekoriert.
Zu Beginn erhielten die Kinder einen Spiegel in Form einer Badezimmerkachel, welcher sie auf dem besonderen Weg begleiten sollte. Die einzelnen Stationen luden zum Reflektieren und Diskutieren ein. Dabei stand das ganz persönliche Leben der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, wobei immer wieder ein kritischer Blick in den eigenen Spiegel gewagt wurde. Unser Vikar Hieronimus Kwure nahm sich viel Zeit für die Kinder beim Beichtgespräch – dem Sakra-ment der Versöhnung.
Versöhnung mit sich und anderen
Ziel des Versöhnungswegs war es, dass nach und nach der direkte Blick ins eigene Leben leichter fiel. Dazu verzierte man kunstvoll den Spiegel. Versöhnung bedeutet auch, dass man lernt, sich zu gefallen. Sich ansehen kann und zufrieden sein darf – so, wie man ist. So wünschen wir uns, dass der Spiegel noch lange an die Versöhnung mit sich und den anderen erinnern wird.
Die Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern und Begleitpersonen ist für uns immer wieder eine grosse Freude. In unserer Kaffeelounge mit Getränken und Zvieri durfte der wertvolle «Schwatz» nicht fehlen. Über die vielen tollen Gespräche und die durchwegs positiven Rückmeldungen zum Versöhnungsweg haben wir uns sehr gefreut.
Allen ein herzliches Dankeschön für die Bereitschaft, sich auf das Sakrament der Versöhnung einzulassen und an alle, die dazu beigetragen haben. Mit dem Dankgottesdienst vom 5. März wurde der Versöhnungsweg 2023 feierlich abgeschlossen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.
Claudia Niederberger, Kleinteamleitung 4.-6. Klasse