Erntedank
Die 1. und 2. Klässler*innen gestalteten mit ihren Katechetinnen einen bunten, fröhlichen Erntedankgottesdienst in der Stadtkirche St. Nikolaus.
Viele Besuchende feierten mit uns das besondere Fest. Im Rollenspiel erlebten wir, wie schnell ein Pausenbrot im Abfallkübel landet und wie lange es dauert, bis eine Scheibe Brot Zuhause auf dem Tisch steht. Wie viele Menschen dafür arbeiten müssen: der Bauer, der Müller, der Bäcker, der Verkäufer und auch wir, die alle für unser tägliches Brot arbeiten. Das Rollenspiel beeindruckte sehr und auch im Evangelium (Mk 4,26-29) hörten wir, dass wir es in Gottes Hand legen dürfen und auf ihn vertrauen – er schenkt uns alles, was wir zum Wachsen brauchen. Dafür bitten wir auch in den Fürbitten, welche die Kinder wunderbar vorlasen – unter anderem: «Lieber Gott, bei uns gibt es so viele feine Sachen zum Essen: wie Pommes, Spaghetti und Schokolade. Lass uns auch danken für Gemüse und Früchte. Was sehr gesund ist, wir aber nicht so gerne essen.» Unser Pfarrer Roland Häfliger segnete die mitgebrachten Gemüsekörbe und die kleinen Brötchen. Am Schluss des Gottesdienstes bekamen alle Besuchenden ein gesegnetes Brötchen mit auf den Nachhauseweg. Ein besonderes Dankeschön geht an Chiara Hary, die mit ihrer wunderbaren Stimme alle Lieder sang.
Susanne Umbricht, Katechetin
Gachnang
Am ökumenischen Erntedankgottesdienst in Gachnang begeisterte der Chor der Schülerinnen und Schüler, unter der Leitung von Sara Wettstein, die vielen Familien, Kinder und Erwachsenen mit seinen Darbietungen und coolen Songs. Eine zweite Gruppe Jugendlicher hatte ein Anspiel zum Thema «Früchte geniessen» unter der Leitung von Pfarrerin Sabine Schüz vorbereitet. Die vielen Blumen und Früchte gaben dem Dank für die Ernte einen festlichen Charakter: ein Fest der Freude. «Die Erde bringt von selbst ihre Frucht» (Mt 4,26-29): Nebst dem menschlichen Arbeiten und Wirken steht das göttliche Geschenkhafte in der Mitte des Erntedank. Und als reich Beschenkte sind wir eingeladen, selber Frucht zu bringen. Auf die Früchte am Isliker Herbstmarkt war denn auch die Vorfreude gross – und am Schluss des Gottesdienstes erhielten alle einen Apfel als kleines Geschenk auf dem Weg zum anschliessenden Dorffest.
Alex Hutter, Diakon