Claudia Steiger

Muttertag in Wetzikon

Muttertag Thundorf 2026 (Foto: Alex Hutter)

Am Muttertag luden die beiden Kirchen mit Pfarrer Martin Epting und Diakon Alex Hutter gemeinsam zum ökumenischen Gottesdienst auf dem Bauernhof der Familie Bösch in Wetzikon bei Thundorf ein.
Musikalisch wurde die Feier von der Musikgesellschaft Thundorf mit fröhlichen Klängen begleitet. Im Zentrum stand das Thema der geschenkten und oft verborgenen Zeit. Bereits beim Einstieg mit den Kindern und Jugendlichen wurde dies anschaulich aufgenommen: Eine Stoppuhr erinnerte daran, wie sehr unser Alltag von Zeit geprägt ist – und zugleich daran, dass Gott Zeit nicht in Sekunden misst, sondern Gott vielmehr wichtig ist, wie wir unsere Zeit füreinander einsetzen. Besonders gedankt wurde an diesem Tag den Müttern für ihre Zeit beim Zuhören, Trösten und Dasein.

In der Predigt wurde die biblische Geschichte von Hagar aufgenommen. Hagar erfährt in ihrer Einsamkeit und Not, dass Gott sie sieht und nicht vergisst. Daraus entstand die Botschaft des Gottesdienstes: Gott sieht auch das Verborgene – die stille Sorge, die Geduld, das Zuhören und die alltägliche Unterstützung vieler Menschen. Gerade diese oft unsichtbaren Dienste prägen Familien, Gemeinschaften und das Zusammenleben nachhaltig. Der Gottesdienst lud dazu ein, im Alltag bewusster hinzusehen und Dankbarkeit nicht nur am Muttertag, sondern das ganze Jahr hindurch zu leben.

Beim anschliessenden Verteilen von kleinen Muttertagsgrüssen fand die Feier einen frohen Abschluss in herzlicher Atmosphäre.
Alex Hutter, Diakon
Bereitgestellt: 30.01.2026      
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