Das Wegkreuz in Herdern glänzt wieder
An der Steckbornerstrasse in Herdern steht vis-à-vis der Sägerei ein Wegkreuz. Seit vielen Jahren sorgt Bernadette Himmelberger ehrenamtlich dafür, dass der dortige kleine Garten in Ordnung ist und immer wieder farbig blüht.
Das Eichenkreuz ist im Laufe der Zeit in die Jahre gekommen und hat an Alter und Abnutzung zugenommen. Deshalb wandte sich Bernadette Himmelberger an unseren Mesmer Edgar Hess, um eine Auffrischung vorzunehmen. Im Herbst schraubten die beiden zusammen das Kreuz ab, banden es auf Bernadette Himmelbergers roten Piaggio und brachten es in ihre Garage. Nach dem Flicken der beiden Balken bürstete Bernadette Himmelberger in harter, staubiger Arbeit das Holz und behandelte es dann mit Öl. Den eisernen Korpus brachte eine Malerin wieder fachmännisch zum Leuchten. Die Blechumrahmung wurde bereits bei der letzten Renovation vor vielen Jahrzehnten angebracht. Seit Mitte November nun steht das Wegkreuz wieder in neuem Glanz an seinem Platz.
Ein herzliches Dankeschön an Edgar Hess, Mesmer in Herdern und Bernadette Himmelberger für die Initiative und die wertvolle Arbeit am Wegkreuz.
Gerne laden wir Sie ein, bei Ihrem nächsten Spaziergang den Wegkreuzen besondere Beachtung zu schenken und einen Moment innezuhalten.
Wegkreuze
Ein Wegkreuz ist nicht nur ein christliches, sondern auch ein kulturelles und historisches Symbol, das oft an Strassen, Wegen oder in der Natur aufgestellt wird. Der Sinn und Zweck eines Wegkreuzes ist vielfältig: Es dient als Zeichen des Glaubens, als Ort der Andacht und als Gedenken an Verunglückte oder als Zeichen der Dankbarkeit. Viele Menschen nutzen Wegkreuze, um innezuhalten, zu beten oder nachzudenken.
Der Brauch, Wegkreuze aufzustellen, hat seine Wurzeln im Mittelalter, als sie oft an wichtigen Wegkreuzungen oder in der Nähe von Gefahrenstellen platziert wurden, um Reisende zu schützen und ihnen den Segen Gottes mit auf den Weg zu geben. Sie sind auch Teil der Tradition, den Glauben im Alltag sichtbar zu machen.