SummerDays
Pünktlich um zehn Uhr ging’s los: Neun motivierte Jugendliche reisten mit dem Leitungsteam ins Tessin.
Bevor wir ins Lagerhaus reisten, lösten wir quer durch die Altstadt von Locarno einen Outdoor-Escape. Der Regen war dabei stetiger Begleiter. Nass, aber gestärkt mit einem Eis, ging es weiter Richtung Carona. Nach der Passage durch den engsten Torbogen Europas, wurden alle freudig von David im Lagerhaus empfangen. Ein kleines, feines und leicht chaotisches Haus, mit umso schönerer Aussicht, wurde zu unserem Zuhause für die nächsten sechs Tage. Nicht nur der Weg ins Dörfchen Carona war eine kleine Herausforderung, sondern auch das Kochen für 12 Personen in einer gefühlt drei Quadratmeter grossen Küche. Nach der abendlichen Stärkung wurden, mit vollem Eifer, die Zimmerplakate gestaltet.
Ausgeschlafen und fit ging es am Montag auf den wunderschönen Olivenweg, welcher sich entlang des Ufers von Lugano nach Gandria schlängelt. In Gandria wurde die örtliche Kirche bestaunt und ein Mittagessen mit einem herrlichen Ausblick auf das Wasser genossen. Auf einer Schifffahrt ging es dann zurück nach Lugano zur Abkühlung in das örtliche Lido. Nach einem für die einen entspannten, für die anderen intensiven Nachmittag wurde nicht weit von Lugano entfernt die diesjährige SummerDays-Bowlingmeisterschaft ausgetragen. Nach vollem Einsatz und viel Spass ging es begleitet von einem heftigen Gewitter im sicheren Postauto zurück zum Lagerhaus.
Sockenfärben, Openair-Kino und Riesen
Nach einer kalten und stürmischen Nacht startete der Morgen mit einem reichhaltigen Brunch. Nervennahrung war an dem Tag wichtig, da die Jugendlichen und auch die Leitenden mit Spielen von Escaperooms, Baden im Pool und Färben von Socken den Tag verbringen durften. Die Socken wurden farbig und einzigartig. Die gute Stimmung nahmen wir durch den Nachmittag mit als ein sanfter Duft von Popcorn den Start des Openair-Kino signalisierte.
Nach einer weiteren kühlen Nacht fing der Mittwoch früh an. Heute durften sich alle im Swiss Miniatur als Riesen fühlen. Neben unzähligen kleinen Wahrzeichen der ganzen Schweiz und gefrässigen Spatzen, gab es auch noch die eine oder andere Challenge zu lösen. In Gruppen mussten die Jugendlichen verschiedene Fotos inszenieren: zum Beispiel «typisch Schweiz», «typisch SummerDays» oder ein Foto mit möglichst vielen Personen drauf. Am Nachmittag ging die Reise weiter ins grösste Einkaufzentrum nach Mendrisio. Dort angekommen wurde regelrecht mit unseren Sinnen gespielt. Wir besuchten die Ausstellung «the Sense Gallery». Auch dort gab es das eine oder andere amüsante Foto zu schiessen. Danach durften die Jugendlichen durch die unzähligen Läden ziehen. Nach einer teils erfolgreichen Shoppingtour reisten wir wieder nach Carona zurück. Man könnte schon denken, dass dies das Highlight der Woche war, doch dieses kam erst noch.
Zu Fuss und im Wasser
Bereits am zweitletzten Tag ging es auf das jährliche Highlight der SummerDays zu: die Wanderung in Carona. Ein wunderschöner Weg durch die Tessiner Flora und Fauna und einer atemberaubenden Aussicht bis nach Italien. Sogar das Wetter spielte mit und trotz eines kleinen ungewollten Umwegs kamen alle müde und zufrieden im Lagerhaus an. Mit guter Laune verbrachten wir den bunten Abend. Die «Foto-Challenge» musste ausgewertet werden und selbstverständlich durften Karaoke und Tanzeinlagen nicht fehlen.
Und auch am letzten Tag der SummerDays wurden die Jugendlichen voller Motivation geweckt. Ausgerüstet mit Badeutensilien ging es zum letzten Programmpunkt der Woche, dem Splash&Spa. Die Abkühlung und die eine oder andere rasante Fahrt auf den vielen Rutschbahnen sorgten für viel Spass. Als ob wir nicht schon genug erlebt hatten, erwarteten uns auf der Heimreise noch Überraschungen. Wegen technischer Probleme auf den Gleisen kamen die Jugendlichen und Leitenden müde, aber glücklich in Frauenfeld an und wurden sogleich mit offenen Armen von den Eltern empfangen.
Die SummerDays 2025 waren ein voller Erfolg. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben!
Tamina Guler, Leiterin SummerDays 2025