Bundeslager 2022

Bundeslager Pfadi St. Nikolaus 2022 (Foto: Pfadi St. Nikolaus)

Ein unvergessliches Erlebnis.
Die Pfadi St. Nikolaus ist zusammen mit den anderen Pfadiabteilungen aus Frauenfeld vom 23. Juli bis zum 6. August ins Bundeslager nach Goms VS gereist. Für die Leiterschaft begann das Lager drei Tage früher, mit dem Aufbau. Doch was ist der Unterschied zwischen einem normalen Sommerlager und dem BuLa? Das haben wir uns im Vorfeld auch gefragt und versucht, uns bestmöglich vorzubereiten.

Ein wichtiger Punkt war immer wieder, die Distanzen richtig einzuschätzen und somit die benötigten Zeiten zu den Programmorten zu bestimmen. Ebenfalls hohe Priorität galt dem pünktlichen Abholen des vorbestellten Essens. Wir hatten zwei Slots pro Tag, in welchen wir im extra erstellten, riesigen Migroszelt das Essen für die Einheit abholen konnten – natürlich alles mit Velo und Anhänger. Man muss sich das vorstellen: 800 Einheiten taten dasselbe.

30‘000 Pfadis
An der Eröffnungsfeier versammelten sich das erste Mal alle vor der Hauptbühne. 30‘000 Pfadis aus der ganzen Schweiz, sowie internationale Gasteinheiten aus 12 Ländern. Der Mottoeinstieg wurde verständlich abwechselnd zwischen den vier Landessprachen und mit grossem Einsatz rübergebracht. Kurzfassung: Der Vulkan auf dem Planeten mova ist nach langem wieder ausgebrochen und die Kontinente driften auseinander. Auf 15 verschiedenen Kontinenten waren die Pfadi-Einheiten untergebracht. Die Aufgabe der Teilnehmenden war es nun, die Kontinente wieder zusammenzuführen und den Vulkan zu beruhigen. Ob uns das gelang?

Unter der Woche gab es eine Vielzahl an Aktivitäten zu besuchen. Die jüngeren Wölfe konnten beispielsweise einen Kletterparcours absolvieren. Die älteren Pfadis besuchten unter anderem einen Holzworkshop und bastelten ein Vogelhaus sowie einen Liegestuhl. Auch River Rafting stand auf dem Programm und – was natürlich nicht fehlen darf – eine Tageswanderung. Abends war die Zeit mehrheitlich in der Hand der Einheit, das heisst, es gab hier und dort einen Singsong, da wurde ein Speed-Dating organisiert oder eine Modeschau präsentiert.

Das Wetter war über die zwei Wochen sonnig und warm, bis auf zwei Ausnahmen, als es für kurze Zeit aus Kübeln regnete und den trockenen Platz unter Wasser setzte. Zum Glück blieben alle Zelte im Inneren trocken.

Unvergessliches Bundeslager
Gegen Ende des Lagers wurde klar, wie wir den Vulkan beruhigen konnten: mit Tanzen. Wenn wir alle zusammen die richtigen Bewegungen machten, würde der Vulkan nicht wieder ausbrechen. Wir sammelten zudem Magnete, um die Kontinente zusammenzuziehen. Der Planet mova war wieder im Lot!

Ich persönlich habe speziell die offene und freundliche Art der anderen Pfadis geschätzt. Trotz der Grösse hatte ich das Gefühl, alles freundliche und hilfsbereite Nachbarn zu haben. Ich hoffe, die Gesellschaft hat in diesen zwei Wochen dasselbe mitbekommen und erkannt, dass die Pfadi eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche ist und bleibt.

Wir danken allen für ein unfallfreies und unvergessliches Bundeslager 22! Ein grosser Dank auch der Pfarrei St. Anna, die uns den Platz vor dem Klösterli als Materialumschlag zur Verfügung gestellt hat.
Für die Pfadi St. Nikolaus, Florian Bauer v/o Meru, Abteilungsleiter
Bereitgestellt: 23.04.2021      
aktualisiert mit kirchenweb.ch