Herbstlager Pfadi St. Nikolaus
Vor den Sommerferien erreichte uns ein Hilferuf von Gigi Fremdenführer und Beppo Strassenkehrer, dass ihre gute Freundin Momo verschwunden sei. Die Spur führte nach S-chanf im Engadin.
Also liessen wir alles stehen und liegen und reisten ein paar Wochen später für unser Herbstlager mit der gesamten Abteilung ebenfalls ins sonnige Bergtal. Nachdem wir ganz sicher waren, dass Momo sich nicht im Dorf versteckte, teilten wir uns auf und suchten in einem grösseren Rahmen auf drei Wanderungen. Bei bestem Wetter haben zwei Gruppen Momo in höhergelegenen Tälern nachgespürt, während sie dann aber tatsächlich von unseren Jüngsten in der Nähe von St. Moritz gefunden wurde.
Mission erfüllt
Von Momo erfuhren wir, dass die Grauen Herren im abgelegenen Engadin probierten, ihre Zeitsparkasse wiederaufzubauen und den Menschen so wieder die Zeit zu klauen. Dies wollten wir aber verhindern und drangen in die Kasse ein, um die Maschine zu zerstören. Bei einer feierlichen sportlichen Aktivität merkten wir aber, dass uns die Zeit immer mehr davonlief und wir bekamen den Verdacht, dass unsere Mission nicht ganz funktioniert hatte. Mit dem guten Rat der Schildkröte Kassiopeia fertigten wir unsere eigenen Zeitblumen an. Diese legten wir unter die Hüte der Grauen Herren und konnten diese so wieder ins Nichts zurückschicken.
Das Engadin und alle Zeit der Menschen waren gerettet und wir konnten müde, aber glücklich und voller schöner Erinnerungen wieder ins tristere Unterland heimkehren.
Oliver Bauer v/o Galileo