Michèle Rova

Medienbericht zur Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2025

IMG_2801 (Foto: Michèle Rova)

Die Frauenfelder Woche widmet der Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2025 einen ausführlichen Bericht – wofür wir uns herzlich bedanken. Der Artikel fasst die zentralen Themen des Abends – von Budget und Bauprojekten bis hin zur engagierter Jubla und deren Entwicklung in unserer Kirchgemeinde zusammen. Nachfolgend lesen Sie den Beitrag in voller Länge; eine inhaltliche Präzisierung bezüglich des Jubla-Hauses ist am Ende ergänzt.
Beitrag der Frauenfelder Woche vom 3. Dezember 2025

Budget, Bauprojekte und Jugendpower:
Das bewegt die katholische Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS

Draussen wartete die Kälte, und drinnen ein warmherziger Empfang: 77 von insgesamt 9’055 Stimmberechtigten nahmen am vergangenen Donnerstag an der Kirchgemeindeversammlung der katholischen Kirchgemeinde FrauenfeldPLUS teil. Trotz eines kurzzeitigen technischen Ausfalls blieb die Stimmung gelassen: Teamarbeit und Ruhe prägen nicht nur den Abend, sondern die Arbeit in der Gemeinde ganz allgemein.

Jubla Gachnang im Mittelpunkt
Besonders im Fokus stand die Jubla Gachnang, der zweitgrösste Jugendverband der Schweiz. Strahlend präsentierte Kirchgemeindepräsident Marcel Berger das neue Jubla-Haus in Gachnang. Ein Herzensprojekt für die Kirchgemeinde und ein Traum, der nach über 20 Jahren endlich Wirklichkeit geworden ist. Jubla-Leiterin Emily Charles, genannt «Lazuli», zeigte sich in ihrer Rede «komplett baff»: Das Haus lebe bereits, obwohl es noch leer stehe. Mit der Eröffnung beginne ein neues Kapitel für die Schar. Die Jubla erhält die Räume für die nächsten vier (*) Jahre unentgeltlich zur Nutzung. Ideen wie eine Kletterwand oder neue Gestaltungsräume sollen das Haus zu einem lebendigen Ort für Kinder und Jugendliche machen. Der Präsident zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Einsatz der jungen Erwachsenen, die «das Fundament unserer Gesellschaft» bilden.

Die wichtigsten Eckpunkte

Die Versammlung wurde um 20.10 Uhr offiziell eröffnet. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde einstimmig genehmigt. Der Personalaufwand bleibt stabil, grössere Neuanschaffungen sind im kommenden Jahr keine geplant. Deutlich investieren will die Kirchgemeinde jedoch in ihr Leistungsangebot: Hier wird im Vergleich zum Vorjahr mit einem Mehraufwand von 226'135.20 Franken gerechnet, insbesondere für generationenübergreifende Angebote.

Sanierung abgeschlossen
Ausführlich diskutiert wurde zudem die Gesamtsanierung des Pfarrhauses Ott in Uesslingen. Die Arbeiten für die ursprünglich bewilligten 601'000 Franken wurden um knapp 9000 Franken unter Budget abgeschlossen. Im Verlaufe der Arbeiten kam es jedoch zu Projekterweiterungen, aufgrund zusätzlicher Arbeiten, darunter die Fassade, Laubengänge, Keller und die Beseitigung von Schimmel, leicht überschritten. Die finalen Nettoausgaben belaufen sich schliesslich auf 666’517.80 Franken. Trotz der nun resultierenden rund elf Prozent Mehrkosten sieht der Kirchgemeinderat das Projekt als nachhaltig und fachgerecht abgeschlossen und betont die langfristige Sicherung der Bausubstanz.

Budget 2026 und Steuerfuss
Für das Budget 2026 wird ein Aufwandüberschuss von 190'967.15 Franken erwartet; das Budget wurde von der Versammlung gutgeheissen. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 16 Prozent «unantastbar», wie Berger betont. Die Aufgabe der Kirche sei nicht Vermögen anzuhäufen, sondern Leistungen für die Menschen zu erbringen.

Ausblick auf das Jubiläumsjahr
2026 feiert die Stadtkirche St. Nikolaus ihr 120-Jahr-Jubiläum. Geplant sind unter anderem eine Kunstinstallation, ein Jubiläumskonzert und die «Stadtkirche bei Nacht». Zudem strebt die Pfarrei die Rezertifizierung des «Grünen Güggels» an. Die aktuelle Güggel-Gruppe wurde mit Dank und einer Kiste Eier verabschiedet. Maria Naschke-Baasner

Für die Frauenfelder Woche: Maria Naschke-Baasner

Korrigenda (*):
Im Artikel wird eine Nutzungsdauer von vier (*) Jahren für das Jubla-Haus erwähnt. (Originaltext: "Die Jubla erhält die Räume für die nächsten vier jahre unentgeltlich zur Nutzung.") Tatsächlich ist die Dauer offen, und wir gehen von einer langfristigen Nutzung über viele Jahre aus. Wörtlich sagte der Präsident, das Jubla-Haus werde für die «nächsten, vermutlich vielen Jahre» der Jubla unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Bereitgestellt: 31.12.2024      
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