Geheimnisvolle Quellen im Wallis

Sommerlager Wallis<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-frauenfeldplus.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>258</div><div class='bid' style='display:none;'>4086</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Mit Tim und Struppi verbrachte eine lustige Schar Kinder und ihr Leitungsteam eine Woche in Leukerbad. Gemeinsam versuchten sie, das Geheimnis der dampfenden Quellen zu lösen.
Wie jeden Abend stehen alle 38 Kinder, die zehn Leiterinnen und Leiter sowie das dreiköpfige Küchenteam in einem grossen Kreis auf dem Parkplatz vor dem Lagerhaus in Leukerbad. Sich an den Händen haltend, mit geschlossenen Augen und ganz still denken sie an die Highlights des vergangenen Tages. Es waren solche Momente, die einem bewusst machten, wie schnell auch dieses Jahr die Schar des Sommerlagers der Pfarrei St. Anna zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen war. Woran es wohl gelegen hat?
Vielleicht am actionreichen Programm, das unter Tags kaum Zeit zum Verschnaufen liess? Tim und Struppi brauchten Unterstützung, um den verschwundenen Professor Bienlein zu finden.
Lag es an der aussergewöhnlichen Umgebung, in der wir uns befanden? Diese Felsen, die scheinbar bis in den Himmel aufsteigen und Leukerbad von drei Seiten umringen.
Vielleicht lag es aber auch an der Lagertruppe selbst? Die Kinder, die sich trotz zunehmender Müdigkeit begeistern liessen und fröhlich den Aktivitäten folgten, aber auch immer die nötige Portion Respekt mitbrachten. Dem Küchenteam, das Menüs hervorzauberte, bei denen der Begriff Lagerküche nicht mehr angebracht ist. Ebenso einzigartig der Einsatz, welcher auch dieses Jahr vom Leiterteam geleistet wurde. Voller Herzblut, pflichtbewusst und mit viel Einfühlungsvermögen hat es sich voll und ganz in diese Woche hineingegeben. Herzlichen Dank für dieses vorbildhafte und kompromisslose Hineinschenken des Küchen- und Leitungsteams.
Zum Schluss hat die Forschung von Professor Bienlein hervorgebracht, dass kleinste Kristalle im Wasser der Bergquellen heilende und einende Wirkung entfalten. Sah man die glänzenden Kinderaugen und erinnerte sich an die freundschaftlichen Momente dieser Lagerwoche, so ist die Entdeckung hinreichend bestätigt. Doch ist die Sicht des Professors vielleicht etwas zu sehr von der Wissenschaft geprägt. Der Hauptleiter, Elias Schönenberger, glaubt nämlich, dass die Quelle dieser Einheit von einer etwas anderen Präsenz herrührt.
Elias Schönenberger
Bereitgestellt: 11.08.2017      
aktualisiert mit kirchenweb.ch