Claudia Steiger

Neue Abteilungsleitung Pfadi St. Nikolaus

Pfadi St. Nikolaus Abteilungsleitung (Foto: Heidi Guggenbühl)

Die Pfadiabteilung St. Nikolaus ist eine Jugendgruppe der Pfarrei. Ihr gehören zurzeit 63 Mädchen und Buben und 20 Leiterinnen und Leiter an.
Heidi Guggenbühl v/o Bienli, Präses der Pfadi St. Nikolaus, hat sich mit der neuen Abteilungsleitung zum Gespräch getroffen. Ihre Gäste sind:

  • Corina Breitler v/o Soraya, AL seit 2021
  • Florian Bauer v/o Meru, AL seit 2022

Was war der Grund, dass du in die Pfadi eingetreten bist?
Soraya: Meine grosse Schwester war schon in der Pfadi und bei einer Werbeübung in Schule habe ich mich für den Schnuppernachmittag angemeldet und bin seither in der Pfadi.
Meru: Ich ging mit meinem Freund an den Schnuppertag. Wir sind beide in die Abteilung St. Nikolaus eingetreten (darauf bestanden meine Eltern).

Was gefällt dir an der Pfadi?
M: Das Zusammensein mit Gleichgesinnten, der Zusammenhalt. Mir gefällt auch, dass ich meine Ideen einbringen und mein eigenes Ding machen kann.
S: Mir gefällt, dass ich Leute kennenlerne, viele auch auf einer sehr persönlichen Ebene. In der Pfadi kann jeder/jede sein, wie er/sie ist. Spannend finde ich auch, die Kinder in der Pfadi aufwachsen zu sehen. Hier lernen wir Dinge fürs Leben: erste Hilfe, einander helfen, führen.
M: Auch Verantwortung übernehmen, planen.

Was bedeutet es für dich, eine Pfadiabteilung zu leiten?
S: ich habe jetzt eine andere Funktion, grössere Verantwortung, ich muss vorausdenken (Anlässe, Kurse…). Gruppenbildung beim Leitungsteam und in den Stufen ist wichtig.
M: Andere Dinge werden wichtig: Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, Repräsentation der Abteilung.

Was sind die Herausforderungen?
S: Die grösste Herausforderung war Corona: Wir konnten uns nicht wie gewohnt treffen, der persönliche Austausch ging verloren. Das gemütliche Zusammensein nach dem Höck hat gefehlt.
M: Gruppenbildung war nicht möglich. Etwas miteinander unternehmen war nicht möglich, das ist ein zentrales Element der Pfadi. Die Umsetzung der Corona-Massnahmen, das Schreiben von Schutzkonzepten waren ungewohnte Arbeiten.

Kannst du leiten, hast du das irgendwo gelernt?
M: Es gibt einen Ausbildungskurs im Leiten. Am meisten hilft die Erfahrung während der Pfadi-Karriere, dem Abschauen und Nachfragen bei älteren Leitern. Es ist auch Learning by doing.
S: Auch die Erfahrung aus dem Beruf hilft – und gleichzeitig hilft die Erfahrung von der Pfadi im Beruf.

Könnt ihr Beruf und Pfadi gut unter einen Hut bringen?
M: Das geht gut, es hat auch einen positiven Effekt im Beruf. Es war nie ein Problem, eine Woche bezahlte Ferien zusätzlich zu bekommen. Ich habe grosse Unterstützung vom Arbeitgeber erfahren.
S: Meine Arbeitszeiten sind schwierig mit den Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Daher bin ich meistens nur in den Lagern dabei.

Wie ist das Arbeiten im Team?
S: Im Team bin ich nicht allein, ich kann jederzeit um Hilfe bitten und bekomme sie auch. Zu zweit ist es lustiger.
M: Man kann den anderen um Hilfe bitten. Sachen abgeben ist schwierig, da braucht es sehr viel Vertrauen.

Habt ihr eine Aufgabentrennung?
M: Wir haben keine strikte Trennung, sondern teilen die Aufträge spontan auf.

Was sind eure Ziele für die Pfadi St. Nikolaus?
M: Wir möchten möglichst viele Kinder für die Pfadi begeistern. Wir möchten sicherstellen, dass die Abteilung weiter besteht. Das Amt wollen wir so führen, dass wir es irgendwann mit gutem Gewissen übergeben können.

Worauf freut ihr euch?
Beide einstimmig: Auf das Bundeslager im Goms!

Vielen Dank für das Gespräch!
Heidi Guggenbühl v/o Bienli, Präses
Bereitgestellt: 31.12.2021      
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